Mittwoch, 7. März 2012

Strom weg

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Seit dem Wochenende beobachteten wir, dass der FI-Schalter (eine Art Sicherung) im Baustromkasten im 30-Minutentakt raussprang. Das war sehr ärgerlich, denn daduch ging im Haus kein elektrisches Gerät mehr. Somit funktionierten die aufgestellten Entfeuchter, die Heizgeräte, die Lampen, die Bohrmaschinen etc. nicht mehr und es mußte der FI-Schalter im Baustromkasten wieder umgelegt werden. Auch die Wärmepumpe ging nicht mehr. Die Folge war, dass das Haus mit ca. 7 Grad sehr kalt und mit einer Luftfeuchtigkeit von >80% sehr feucht geworden war, was derzeit für uns sehr ärgerlich ist, da wir in der Tapezierphase sind und dafür ein trockenes Haus benötigen. Tapezieren war so aber kaum möglich. Schade um unseren Urlaub, den wir extra dafür genommen hatten.

Als Ursachen wurden zwei Möglichkeiten in Betracht gezogen:

1) Defekter FI-Schalter
2) Fehler in einem der Stromverbraucher im Haus.

Durch Anklemmen einzelner Geräte hatten wir herausgefunden, dass alle elektrischen Geräte zuverlässig funktionierten mit Ausnahme der Wärmepumpe Nibe Fighter 755-G.

Nach einigem Hin und Her mit dem Elektriker Der Elektriker schloss einen Fehler im FI-Schalter aus, da dieser vor der Lieferung geprüft worden war. Daraufhin beauftragte unser Bauleiter gestern einen Nibe-Techniker mit der Prüfung der Wärmepumpe. Der Nibe-Techniker kam dann auch heute mittag, öffnete das Gerät und prüfte verschiedene Dinge. Glücklicherweise ließ sich der Fehler bereits nach 5 Minuten reproduzieren: Bei einer Heizlast von 2kw sprang der FI-Schalter wieder heraus. Ursache war laut Aussage des Technikers ein defekter Heizstab. Den erst wenige Wochen alten Heizstab hat er glücklichweise gleich gegen einen neuen Heizstab austauschen können.
Die letzten Stunden funktionerte die Nibe Fighter 755-G dann auch einwandfrei. Hoffentlich bleibt das die nächsten Jahrzente genauso...


Wärmepumpe Nibe Fighter 755-G mit Fehler im Heizstab


Sonntag, 4. März 2012

Malerarbeiten I

<MK>

Seit Dienstag haben wir in den Innenräumen Malerarbeiten ausgeführt.
Wir haben uns im Vorab für folgende Materialien entschieden und diese beschafft:

 - Vlies-Tapete: Malervlies Erfurt glatt aus dem Fachhandel - Firma Leibbrand
 - Rauhfaser-Tapete: Erfurt Romatik modern
 - Anstrich: Caperol Farbe aus dem Fachhandel - Firma Kaltlenbrunner

Bis jetzt haben wir Folgendes erledigt:

EG:
  • Tiefengrund auf Decke und Wände in Wohnzimmer, Diele, Küche, Gäste-WC
  • Rauhfaser tapeziert in der "Schleuse"
  • Gestrichen mit weißer Silikatfarbe an den Wänden in der Küche und die Decke in der Küche. Für die Küche haben wir den 2. Anstrich an der Decke bereits erledigt. Es sind keine Schatten zu erkennen, wir sind sehr zufrieden. Die Wände haben erst den 1. Anstrich.

OG:
  • Tiefengrund an den Wänden in K1, K2, Flur, Arbeitszimmer, 
  • Rauhfaser tapeziert in K1, Galerie, Arbeitszimmer

Eine erste Erkenntnis nach den bisherigen Malereigenleistungen ist, dass das reine Streichen der Wände relativ gut aussieht. Wir haben eine recht große Rolle und das Ergebnis ist eine Oberfläche mit leichter, angenehmer Struktur. Daher werden wir wohl noch weitere Räume wie z.B. die Diele, Bad, Empore streichen anstatt zu tapezieren.

Vielen Dank auch an unsere fleißigen Unterstützer Nedi, Sabine, Meli und Mike!

Im Wohnzimmer werden wir Vliestapeten anbringen.

Leider funktionierten die Entfeuchter seit diesem Wochenende nicht mehr richtig (FI-Schalter springt nach 10 Min. raus) und somit war die Luftfeuchtigkeit mit 85% sehr hoch. Deswegen haben wir an diesem WE das Schlafzimmer nicht mehr tapeziert.

Für die nächste Woche haben wir uns professionelle Hilfe besorgt. So lassen wir die Decke im WoZi, der Diele im EG und dem Flur im OG von einem Fachmann streichen. Wir hoffen, dass der Profi dies noch besser als wir erledigen wird und wir uns vielleicht ein paar Tricks abgucken können.

Und außerdem hat sich für die zweite Wochenhälfte meine Mutter angekündigt. Damit werden wir voraussichtlich gemeinsam die letzten Rauhfasern anbringen und streichen.


Was sonst noch passierte:
  • Die Küchenbauer waren am Montag im Haus und haben die Küche gemessen.
  • Die Zimmerer waren da und haben begonnen, den falsch angebrachten Dachunterstand zu korrigieren. Dazu haben sie fast den gesamten Dachunterstand abgenommen, die falschen Latten ausgetauscht und alles wieder angebracht. Ärgerlich, dass wir vor ein paar Tagen erst die Fugen des Dachunterstands mit Acryl gefüllt und alles gestrichen hatten.
  • Die Aussenputz-Arbeiten wurden doch nicht begonnen.

Montag, 27. Februar 2012

Dachunterstand und Fliesen - das Haus wird wohnlicher


<Su>

Dieses Wochenende kam endlich die Sonne heraus, und wir haben beschlossen, die Dachunterverkleidung mit Lasur zu streichen. Wir haben uns schon lange auf diese Eigenleistung gefreut. Innerhalb von 3-4 Stunden haben wir den ersten Anstrich ein mal rund ums Haus herum erledigt. Allerdings haben wir wesentlich mehr Farbe verbraucht, als von der Verkäuferin berechnet. So habe ich gleich noch einmal die gleiche Menge für den zweiten Anstrich bestellt.
Schon nach dem ersten Anstrich sieht die Dachunterverkleidung schick aus: strahlend weiß und glänzend - ein echter Hingucker - genauso wie Maler-Mirko!


Nachdem die Temperatur auf deutlich über 10 Grad angestiegen ist, konnten nun auch die Hausanschlüsse fertiggestellt werden, und unser "Burggraben" wurde vom Bagger wieder zugeschüttet.
Außerdem sind Steckdosen im OG und EG angebracht worden.


Das Haus bekommt nun langsam ein Gesicht! Die fleißigen Fliesenleger haben wirklich sehr gute Arbeit geleistet: Die Fliesen wurden wunderbar symmetrisch und mit viel Geschmack und hoher Qualität verlegt. Beide Fliesenleger hatten stets ein offenens Ohr für unsere Wünsche.
Die Verfugung findet ab morgen statt.
 Gäste Bad

 Ablage-Nische in der Dusche im großen Bad im OG

Der Gipser hat alle Wände und Decken verspachtelt und fein geschliffen.
Nun steht der nächsten Eigenleistung, der Wandgestaltung, nichts mehr im Wege.

Die Bodenfliesen werden in der Küche angepasst und verlegt.  

Leider kommen die Farben der Fliesen auf den Fotos nicht in voller Pracht zur Geltung. In Natur sieht es meines Erachtens noch viel intensiver und natürlicher aus, fast wie frisch aus dem Steinbruch.

Ab morgen geht es also los mit der Wandgrundierung und der Tapezierarbeit. Wir haben einen Profi an der Hand, der uns dabei unterstützen wird.

Montag, 20. Februar 2012

Anfahren der Wärmepumpe

Diese Woche wurde die Wärmepumpe eingeschaltet und es läuft derzeit das Programm zur Aufheizung des Estrichs. Das Haus ist daher zum ersten Mal innen richtig warm. Um den Trocknungsprozess zu beschleunigen wurden Entfeuchter und ein Gebläse aufgestellt.

Auch der Fliesenleger war auf der Baustelle und hat die Wandfliesen im Bad im OG und im Dusch-WC im EG an die Wand geklebt.

Donnerstag, 16. Februar 2012

Estrich III: EG und Keller

<MK>

Nachdem am letzten Freitag die Estricharbeiten wegen der niedrigen Temperaturen abgebrochen worden waren, wird nun seit Montag (bei ca. -2 Grad) der Estrichkiesberg vor dem Haus erneut mit den Heizkanonen erwärmt. Das Wetter kommt dem Vorhaben entgegen und sorgte auch für steigende Temperaturen seit Dienstag. Die Heizkanonen liefen -so weit ich das beobachtet habe- weiterhin rund um die Uhr. Damit sollte die Schlechtwetteranmeldung von Montag dieser Woche also bereits wieder aufgehoben sein.

Am Mittwoch ist dann mit den Estricharbeiten bei ca. +2 Grad Außentemperatur und noch immer tollem Schnee rings um die Baustelle herum begonnen worden. Der Estrichberg war wohl doch noch kälter als gedacht, denn an vielen Stellen wurde mit der Hacke etwas nachgeholfen, um die gefrorenen Brocken zu lösen und in die Maschine einwerfen zu können. Dennoch stoppten die Arbeiten manchmal, weil der Schlauch der Maschine verstopft war. Aber das störte unsere Arbeitertruppe in keinster Weise. Sie griffen einfach zum Hammer, öffneten die Schlauchschellen der Reihe nach und befreiten den Schlauch von der Blockade.




Hier sind die Arbeiter fleißig am Schaufeln und Hacken. Kurze Zeit später waren sie fertig und mitsamt ihrem LKW wieder weg, und der Nachbar konnte wieder in seine Garage fahren. Den Nachbarn sollte man freundlicherweise vielleicht als Wiedergutmachung einen Waschgutschein für das Auto schenken...





 So sieht es am Mittwoch im Keller während der Arbeiten und im EG nach Fertigstelllung aus:

Heute ist Donnerstag und das Wetter ist bereits deutlich milder geworden. Dank der Sonne und der Heizkanonen bei uns auf dem Bau hatten wir Außentemperaturen von +8 Grad und mehr. 



Montag, 13. Februar 2012

Schlechtwetter

<MK>

Heute traf ein Brief von Viebrock ein. Sie melden darin Schlechtwetter an. Die Bauarbeiten werden vorübergehend eingestellt und die vereinbarte Bezugsfertigkeit um die Dauer der Behinderung verschoben.
Ein neuer Terminplan soll uns zugesandt werden.


Wetterstation Aichwald, Nebenort von Baugebiet


Freitag, 10. Februar 2012

Estrich II: Obergeschoss

<MK>
Das Problem mit dem gefrorenen Estrich-Material wurde mit Hilfe von Heizkanonen teilweise gelöst. Diese haben das Material und das Haus von innen erwärmt, so dass eine Verlegung im Obergeschoss am Freitag geglückt ist.
                         

Die Temperaturen in der nächsten Woche sollen wieder über 0 Grad steigen, so dass wohl auch der Rest des Hauses noch bearbeitet werden kann.

Die folgenden Bilder zeigen, was sonst noch in den letzten Tagen passiert ist:

Kellerinnendämmung in Eigenleistung
Aufstellung der Wärmepumpe im Keller
Vorbereitung Hausanschluss









Und hier noch ein Blick aus dem Süden auf unser Baugebiet

Freitag, 3. Februar 2012

Estrich I: Er soll kommen

<MK>

In den letzten Tagen ist die Fußbodenheizung im Haus verlegt worden. Dazu wurden die Decken mit einer Plane abgedeckt und die Fußbodenheizungsrohre in Schlangenform in den Räumen verlegt.


Für heute, Freitag den 03.02.2012, sind laut Terminplan die Estricharbeiten vorgesehen.

Am Mittwoch abend rief mich schon der Estrich-Handwerker um 20:45 Uhr an und fragte nach dem genauen Lieferort für das Material. Offenbar ist unser Neubaugebiet in seinem Routenplaner noch nicht enthalten. Ich erklärte ihm also den Weg durch Stuttgart hindurch, an Bad Cannstatt vorbei, auf B10 Richtung Ulm etc. Dabei erzählte er mir, dass seine Schwester in Bad Cannstatt wohnte und er früher oft beim VfB Stuttgart war. Und einer seiner Brüder wohnte mal in Göppingen... So viel dazu.

Außerdem fragte er, ob der 40 to Sattelzug denn auch problemlos rückwärts anfahren könne und das Material auf die Lagerfläche vor die Haustür kippen könne? Ich sagte ihm, dass wir vor der Tür eigentlich keine Lagerfläche hätten. Aber er meinte, dass er schon ne Lagerfläche finden werde. Ok.

Am Donnerstag fuhr ich dann zur Baustelle, um noch kurz mit den Heizungsbauern und evtl. dem Elektriker zu sprechen. Der Elektriker war leider nicht da.

Doch dafür war der angedrohte 40 to LKW mit dem Estrich schon da und bereitete sich mit Klappe öffnen etc. auf die Entladung vor.

Ehrlich gesagt, machte ich mir zu diesem Zeitpunkt bereits leicht Sorgen, ob die Estricharbeiten denn überhaupt am Freitag durchgeführt werden können, denn das Thermometer zeigte bei der Anlieferung des Materials am Donnerstag -8 Grad.
.

Hier kippt der LKW das Estrich-Material auf unsere vorübergehende "Lagerfläche" auf der Strasse. Man erkennt die gefrorenen Brocken an der Seite.

Glücklicherweise hat der Fahrer das Zeug so weit in Richtung der Mitte der Strasse gekippt, dass das Dixi keinen Schaden genommen hat.



Heute, d.h. am Freitag Morgen nach der "kältesten Nacht des Jahres",  zeigt das Thermometer -11 Grad.
Und wir haben gerade die Information erhalten, dass die Arbeiten aufgrund der niedrigen Temperaturen doch nicht durchgeführt werden können. Welch Überraschung...
Laut Vorhersage sollen wir die nächste Woche auch noch mittlere Temperaturen von -5 Grad haben und somit sei auch dann die Verarbeitung nicht möglich.

Ich hoffe, die Nachbarn mögen auch Überraschungen, sind nachsichtig und stören sich nicht all zu sehr an dem großen Estrichberg, der voraussichtlich für die nächsten 10 Tage 3/4 der Strassenbreite einnehmen wird.
Sollte mich jemand aus der Nachbarschaft nach dem Sinn des Estrichbergs auf der öffentlichen Strasse oder dem Unsinn von Estricharbeiten bei zweistelligen Minusgraden ansprechen, so werde ich wohl keine plausible Erklärung bringen können.


Grundsätzlich schätze ich es sehr, dass hier Qualität vor Zeit geht und der Estrich nicht einfach ins Haus reingeprügelt wird. Auch für die Verzögerung habe ich Verständnis, denn das Wetter kann Viebrock nicht beeinflussen. Doch ich finde es etwas schade, dass man die Planung nicht schon 2-3 Tage früher angepasst hat. Das hätte den neuen Nachbarn den Berg auf der Zufahrt erspart. Schließlich waren die letzten Tage auch schon zu kalt und die Wettervorhersage hatte seit 1 Woche bereits deutlich eine weitere Abkühlung prognostiziert.

Durch die niedrigen Temperaturen tritt für den Bau nun eine Verzögerung im Terminplan von mind. 1 Woche ein.

Dienstag, 24. Januar 2012

Eigenleistung Wäschewurfschacht



   

   





So, das folgende Foto beweist eindeutig die schnelle Anlieferung der KG-Rohre vom Baustoffhandel zur Baustelle durch Su. 




Mittwoch, 18. Januar 2012

Rohbauinstallation & Trockenbau

< Su >

Die Rohbauinstallation Elektro ist in vollem Gange, das Haus wird kräftig verkabelt und mit diversen Rohren ausgestattet.
Küche, auch die doppelte Wand, in der die innenlaufende Schiebetür zum Esszimmer laufen wird, wird von den Trockenbauern installiert.

Küchenboden mit Auslass für Wäschewurfschacht

Wohnzimmer

 Den aktuellen Stand Rohbauinstallation Sanitär kann man im Bad und Gäste-WC erkennen. 
 


Auch im Keller kommen u.a. einige Kabel an.

Der Tageslichspot ist heute im OG fertig eingebaut worden, und die Empore wird wunderbar durch sehr helles, angenehmes Tageslicht ausgeleuchtet. Gefällt mir sehr gut!

Rohbauinstallation Heizung: Die Nibe Wärmepumpe stand heute mittag schon vor dem Haus und ist bereit für den Einbau.

Ansonsten wird zur Zeit an der Dachunterverkleidung weitergearbeitet, sie nimmt langsam die endgültige Form an. Ganz unabhängig davon gibt es noch zu vermelden, dass wir uns Anfang der Woche für eine schöne Küche entschieden und diese bestellt haben.

Montag, 16. Januar 2012

Winterpause ist vorbei...

<MK>


...und die Woche begann mit einem Urlaubstag und Terminen auf der Baustelle.
So haben wir mit dem Bauleiter den aktuellen Stand des Rohbaus und mit Elektro-Wendt die Elektroinstallationen besprochen. Schon beim ersten Gespräch mit den Elektrikern hatte ich sofort ein gutes Gefühl. Schließlich hatten gleich zwei der Elektriker denselben, eigentlich nicht so häufigen Vornamen wie ich. Vielen Dank an dieser Stelle an den Elektriker Mirko H. für die geduldige und kompetente Durchsprache jeder einzelnen Steckdose und jedes Deckenauslasses. Durch seine Hinweise und Ratschläge werden sicherlich ein paar Kosten eingespart. Wobei man sich wohl die Frage stellen könnte, ob 50m Datenkabel wirklich notwendig sind. Doch wenn man dies mit den ursprünglich angebotenen 150m vergleicht, so erkennt man sehr schnell, dass hier immerhin 2/3 eingespart worden sind.
Auch bei anderen Dingen haben wir ganz brauchbare Lösungen gefunden...

Sonntag, 8. Januar 2012

Vorbereitungen während der Winterpause

<Su>

Auch in der Viebrock-Weihnachtspause bekam unser Häusle Handwerkerbesuche abgestattet. So wurden einige Kellerböden mit Teerpappe ausgelegt, und es wurde eine stabile Baustellentreppe vom EG in den Keller eingebaut.
Wir waren im Haus, um Möbelpositionen mit Kreide einzuzeichnen und verschiedene Ideen zu diskutieren. Der zeitaufreibendste Diskussionsschwerpunkt ist bei uns aktuell die Küche. Wir hatten viele Gespräche mit Beratern, haben Ideen entwickelt und komplett verworfen und sind immer noch auf der Suche nach einer Lösung, die uns beiden gefällt. Inzwischen drängt die Zeit, weil die Liefertermine bereits in den April vorgerückt sind, und der Elektriker in KW 3 die Anschlusspläne braucht.
Es ist aber auch verflixt, wenn man verschiedene Meinungen hat zur Form, zur Farbe, zur Front, zur Arbeitsplatte und zu den Griffen. Inzwischen brauchen wir aber nur noch ein kleines Griff-
Wunder.

Ein paar nützliche Tipps und viel Spaß gabs für meinen Bruder und uns dieses Wochenende beim 5-stündigen Wandgestaltungs-Kurs im Baumarkt...


Freitag, 23. Dezember 2011

Winterpause

<MK>

Heute war der letzte Arbeitstag für die Handwerker, denn die Weihnachtspause beginnt. Weiter geht es im nächsten Jahr am 16.01.2012.

In den letzten Tagen haben die Handwerker nochmals ordentlich Gas gegeben und mit teilweise 10 Leuten am Bau gearbeitet. Dabei wurden die Kellerinnenwände und die Außenschale vom EG und OG gemauert, der Dachstuhl aufgesetzt, sämtliche Fenster und Türen in EG und OG eingesetzt und am Freitag auch noch das Dach komplett eingedeckt. Und das alles trotz teilweise Schneefall/Schneeregen und Temperaturen von -1 bis 7 Grad. Jetzt ist die Gebäudehülle jedenfalls fertig und dicht.

Und so sieht das Haus nun von außen aus:




Auf den folgenden 2 Bildern ist die Verkleidung des Dachunterstands zu sehen. Dieser ist leider nicht so ausgeführt worden, wie wir es uns gewünscht und besprochen hatten.

Eigentlich hatten wir es mit abgesetzten Brettern wie auf dem folgenden Bild gewünscht. So sind auch die VH in Stade und bei Montabaur gebaut worden. Das wirkt etwas raffinierter als die glatte Unterseite bei uns. Wir werden den Bauleiter auf jeden Fall fragen, was da bei uns passiert ist...

Aber nun gehen wir erst einmal Weihnachten feiern. Morgen geht es für mich zu meinen Eltern nach Sittensen und Su ist bereits jetzt auf dem Weg ins Allgäu.

Mitte Januar wird es mit dem Bau weitergehen. 

Ich wünsche allen Mitlesern fröhliche Weihnachten.



Mittwoch, 21. Dezember 2011

Hausgeburt

<Su>  

Nachdem Tief Joachim am Freitag kräftig gewütet hat, kam inzwischen auch noch der Schnee im Schurwald an. 
Viebrock musste den Dachaufbau witterungsbedingt um 2 Tage verschieben, doch sollen die Maurer- und Dachdeckerarbeiten sowie der Einbau der Fenster und Türen noch vor der Weihnachtspause beendet sein. Dementsprechend viele Leute wuselten heute auf der Baustelle umher. 
Am Morgen wurde das Dach gerichtet und als wir mittags - mit Küchle für alle fleißigen Arbeiter - wieder zum Bauleiter-Termin vorbei kamen, wurde bereits die Dachfolie befestigt.

Heute war für mich einer der Momente, an dem ich mich sehr gefreut habe, die Mühe und Ausdauer der von uns beantragten Bebaungsplanänderung auf mich genommen zu haben. Ich finde, die von uns gewählte Dachform "Zeltdach" sieht toll aus, und ist etwas besonderes im Baugebiet!



Entstehung des Kapitells




Zwei Maurerkolonnen ziehen unterdessen die Außenmauer hoch und die Dämmung wird zwischen den beiden Mauern angebracht. 
Fenster, Rolllädenkästen und Außentüren wurden bereits geliefert, und werden alsbald eingebaut. Beim Bauleitertermin wurde uns schon der Schlüssel für das Baustellentürschloss überreicht, damit wir in der Weihnachtspause auch Zutritt ins Haus haben. 
Zu guter letzt fuhr während unseres BL-Termins der LKW mit den Dachpfannen ein. Das Dach wird also auch noch in den kommenden 2 Tagen eingedeckt.

Ein Blick in den Keller verriet, dass die Kellerwände während der letzten 2 Tage auch gemauert wurden, hier mal die ersten Bilder:
 Das wird der Eingang zur Speisekammer

Eingänge zum Gästezimmer mit Süd-Lichthof & Hobbyraum